Relevante Studien- und Forschungsergebnisse

Die Forschung

Es werden regelmäßig aus aktuellen Publikationen für Sie relevante Ergebnisse vorgestellt.


In einer aktuellen Studie wird eine signifikante Prävalenz des Glaukoms (POAG) bei Patienten mit Schlafapnoe-Syndrom (OSA) beschrieben (Prevalence of primary open-angle glaucoma among patients with obstructive sleep apnea: Friedlander AH et al. Oral Surgery, Oral Medicine, Oral Pathology and Oral Radiology 2018 January 31).

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Glutensensitivität: Die meisten Betroffenen reagieren stärker auf Placebo als auf Gluten - Ein freiwilliger Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel bedeutet nicht automatisch eine gesundheitsfördernde Ernährung. Beim Verzicht auf Vollkornprodukte bleiben die präventiven Effekte hinsichtlich der Entstehung von Herz-Kreislauf-Krankheiten und bestimmten Krebskrankheiten ungenutzt (Deutsches Ärzteblatt März 2018).

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Der unnötige Einsatz von Antibiotika kann zu gefährlicher Resistenz führen. Ein neuartiger Schnelltest gibt innerhalb von dreieinhalb Stunden Auskunft darüber, welches verfügbare Antibiotikum im konkreten Fall noch wirksam ist (Simple Ciprofloxacin Resistance Test and Determination of Minimal Inhibitory Concentration within 2 h Using Raman Spectroscopy, Kirchhoff J et al. Anal. Chem., 2018, 90 (3), pp 1811–1818) 

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Über einen Zeitraum von 14 Jahren wurde in einer retrospektiven Studie bei 2419 Patienten der signifikante Erfolg der so genannten progenierenden Bissschiene (Mandibula advancement devices MAD) bestätigt (The use of oral apliances in obstructive sleep apnea: a retrospektive cohort study spanning 14 years of private practice experience. Mintz S, Kovacs R, Sleep & Breathing, Schlaf & Atmung 2018 March 8).

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Eine zweimonatige Omeprazol Behandlung 20mg pro Tag reduzierte die Symptome des Laryngopharyngealen Reflux (LPR, "stiller Reflux") und der gleichzeitig bestehenden chronischen Rhinosinusitis (CRS) signifikant (Eight weeks of omeprazole 20 mg significantly reduces both laryngopharyngeal reflux and comorbid chronic rhinosinusitis signs and symptoms: Randomised, double-blind, placebo-controlled trial. Anzić SA et al., Clinical Otolaryngology 2018, 43 (2): 496-501).

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Mangel an bestimmten Ärzten ist vorprogrammiert. Insbesondere Allgemeinmediziner sind sehr stark betroffen. Neurologie hingegen hat nur ca. 5% im rentenfähigen Alter. 

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(Quelle: Ärztestatistik 2016, Ärzteatlas 2017)

 


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